Im großen Schiff der Gefühle

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Gruppenausstellung des VdBK 1867: Susanne Ahner (D), Alpana M. A. (BD), Paula Anke (D), Tania Bedrinana (PE),  Ina Bierstedt (D), Veronika Blum (D), Silvia Klara Breitwieser (D), Alke Brinkmann (D), Bettina Cohnen (D), Niki Elbe (D), Valérie Favre (CH), Zohar Fraiman (ISR), Hanna Hennenkemper (D), Sabine Herrmann (D), Margareta Hesse (D), Friederike Jokisch (D), Irmgard Merkens (D), Nanne Meyer (D), Ann Noël (UK), Susanne Schirdewahn (D), Vera Schwelgin (D), Ulrike Seyboth (D), Nadja Siegl (D), Zuzanna Skiba (PL), Lucy Teasdale (UK), Gisela Weimann (D)
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Ausstellung: 25.4. – 5.6.2019, Gallery Weekend Berlin
Vernissage: Donnerstag, 25. April 2019, 18 Uhr
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Kuratorinnen: Ulrike Seyboth, Sabine Herrmann, Friederike Jokisch, Susanne Schirdewahn
Einführung: Dr. Anna Havemann, Kunstwissenschaftlerin, Potsdam

Anlass der Ausstellung ist die Publikation Neue Positionen des Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e. V. Herausgeberin des Kataloges ist Dr. Anna Havemann. Der Katalog kann beim VdBK 1867 e. V. unter: ugvh@gmx.de zum Vorzugspreis von 29 € bestellt werden.

Im Kunst- und Projekthaus Torstraße 111 werden von Freitag, den 26. April bis zum 5. Mai zum ersten Mal ein Großteil der zeitgenössischen Mitglieder des Vereins der Berliner Künstlerinnen 1867 ihre Werke gemeinsam ausstellen. Der älteste Künstlerinnenverein in Deutschland engagiert sich seit nunmehr über 150 Jahren für die Professionalisierung in den Bereichen Ausbildung, Ausstellung, Verkauf, Wettbewerbe und Stipendien, unterstützt sozial bedürftige Mitglieder und kämpfte um die Anerkennung des Künstlerinnenberufs.

Die von Mitgliedern des Vereines kuratierte Ausstellung findet in einem außergewöhnlichen Rahmen statt. Das Projekt Torstraße 111 setzt sich in einem unbewohnten Gebäude seit über 20 Jahren für innovative nicht kommerzielle Kunstprojekte ein und richtet über die kostengünstige Bereitstellung von Atelierräumen Impulse für eine nachhaltige Stadtraumentwicklung in der Berliner Mitte aus.

Der Katalog „Neue Positionen“ ist eine Reise durch das Werk der unterschiedlichen Künstlerinnen, eine Spurensuche der ältesten Kulturinstitutionen der Hauptstadt, die durch ihre Arbeit auf das Engste mit der Geschichte der Stadt verwoben ist. Was es für die Mitglieder heißt, Teil dieser langen Tradition und Geschichte zu sein, spiegeln die Reflexionen der Künstlerinnen in diesem Katalog.

Der Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 vereint Künstlerinnen mit unterschiedlichen Lebensläufen und künstlerischen Handschriften aus aller Welt, die in Berlin leben und arbeiten. Ihre Werke weisen eine bemerkenswerte ästhetische, thematische und mediale Vielfalt auf. Die unterschiedlichen Positionen ergeben ein faszinierendes und komplexes Kaleidoskop von künstlerischen Tendenzen, die viele Entwicklungen der Kunstszene Berlins aufzeigen und in ihrer Geschichte das Kunstleben von Berlin mitgeprägt haben. Bekannte Künstlerinnen wie Paula Modersohn-Becker, Käthe Kollwitz, Julie Wolfthorn, Jeanne Mammen, Renée Sintenis, Hannah Höch oder Lotte Laserstein standen in verschiedenen Funktionen mit dem Verein in enger Verbindung.

Michaela Niemeyer

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