GUTE NÄCHTE HELLE MORGEN

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GRUPPENAUSSTELLUNG:  Hans Aichinger (D), Steffen Grosser (D), Friederike Jokisch (D), Petra Natascha Mehler (D), Rigo Schmidt (D)
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PROJEKTLEITUNG: Friederike Jokisch (D), Ulrike Seyboth (D), Ingo Fröhlich (D)
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19.6. – 11.7.2021
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VERNISSAGE: Freitag, 18. Juni 2021, 17 – 21 Uhr, mit Musik von Facio
ÖFFNUNGSZEITEN: Freitag, 15 – 19 Uhr | Samstag + Sonntag , 12 – 19 Uhr und nach Vereinbarung

Wir freuen uns, Ihnen zur Eröffnung der Ausstellung unseren neuen Katalog TORSTR 111 präsentieren zu können. Der Katalog dokumentiert die letzten 20 Jahre des Kunst- und Projekthauses Torstraße 111.

Im Respekt und der Verantwortung Ihrem Gegenüber bitten wir Sie, mit uns die gültigen Pandemiebestimmungen einzuhalten. Die Besichtigung wird nach Kapazität der Ausstellungsräume geregelt. Die Innenräume können mit FFP2 Masken besucht werden.

Fünf Leipziger Künstler filtern auf unterschiedliche Weise die visuellen Eindrücke ihrer Zeit.
Hans Aichinger setzt mediale Bilder in Malerei um. Die glatte Oberflächlichkeit dieser medialen Motive wird durch den Malprozess endgültig ihres aktuellen Bezugs beraubt: die Motive stehen nur noch für sich selbst.
Friederike Jokisch macht seit Jahren die Landschaft zu dem zentralen Motiv ihrer Kunst. Dabei führt ihr Blick in die Landschaft nicht zu einer Intensivierung von idyllischer Schönheit der Welt. Vielmehr wird die Landschaft von tradierten, vorgeblendeten Mystifizierungen befreit. Friederike Jokisch fokussiert die Brüche und Verfremdungen einer Welt zwischen Kultur und Natur. 
Petra Natascha Mehler lebt und arbeitet seit 2000 in Leipzig. In Ihren Objekten und Bildern bauen sich ornamental strukturierte Landschaften zusammen, die sich stören, durchdringen oder ineinander wachsen. Gedachte Orte, die mit strengem Vokabular umschrieben werden.
Steffen Grosser bedient sich aufgeschnappter Bilder in scheinbar überkommener Malweise. Wobei sich in den geschickten Auslassungen die Ironie des Künstlers manifestiert.
Rigo Schmidt entwickelt einen diffusen und doch detaillierten Realismus. Gleichzeitig ist er zu der genauen Beobachtung der Natur und ihrer Motive hingezogen, um wiederum von jeglicher taxonomischen Beschreibung abzuweichen.

Fotos © Friederike Jokisch © die Künstler

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